Die Panama Private Interest Foundation (Fundación de Interés Privado) wurde 1995 durch das panamaische Gesetz Nr. 25 eingeführt und ist seitdem eine der bewährtesten Offshore-Schutzstrukturen weltweit. Sie kombiniert Elemente einer Stiftung und einer Kapitalgesellschaft — mit dem entscheidenden Vorteil, dass das Vermögen rechtlich vollständig vom Gründer getrennt ist.
Die Foundation ist eine eigenständige juristische Person, die im panamaischen Handelsregister eingetragen wird. Du bleibst wirtschaftlich Berechtigter, ohne im Register zu erscheinen. Das Vermögen der Foundation ist bei korrekter Gestaltung nicht pfändbar und dem Zugriff ausländischer Gläubiger, Scheidungspartner oder staatlicher Stellen entzogen.
Vorteile der Panama Foundation
- Vollständige rechtliche Trennung von Gründer und Vermögen
- Anonymität: Begünstigte erscheinen nicht im öffentlichen Register
- Schutz vor Gläubigern, Scheidung und staatlichem Zugriff
- Keine Erbschaftsteuer auf Foundation-Vermögen
- Keine lokale Einkommensteuer auf ausländische Einkünfte
- Umgeht zwangserbschaftliche Regelungen (forced heirship)
- Kein Probate-Verfahren beim Todesfall des Gründers
- Bewährte Rechtsform seit 1995, international anerkannt
Wie funktioniert die Panama Foundation?
Der Gründer überträgt Vermögen (Kapital, Immobilien, Beteiligungen, Kryptowährungen) an die Foundation. Die Foundation wird durch einen Stiftungsrat (Foundation Council) verwaltet, der nach den Vorgaben der Satzung handelt. Ein privates Begünstigtenregister (Reglamento) legt fest, wer vom Vermögen profitiert — dieses Dokument ist nicht öffentlich.
Für wen ist die Panama Foundation geeignet?
Die Panama Foundation eignet sich für Unternehmer, Investoren und Vermögensinhaber, die ihr Kapital- und Immobilienvermögen langfristig und diskret schützen möchten — insbesondere für Personen, die nicht in den USA steuerpflichtig sind und eine Offshore-Struktur außerhalb der EU bevorzugen.
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