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Serbien

15 % Flat Tax & Holding-Privileg in Südosteuropa

Serbien ist einer der am meisten unterschätzten Steuerstandorte Europas, mit einer Körperschaftsteuer von 15 %, einem Holding-Privileg, das Dividenden aus ausländischen Tochtergesellschaften nahezu steuerfrei stellt, und einem der dichtesten DBA-Netze auf dem Balkan. Für unsere Mandanten entscheidend: Serbien nimmt nicht am Common Reporting Standard (CRS) teil, Kontodaten werden nicht automatisch an deutsche, österreichische oder Schweizer Behörden übermittelt. Belgrad ist von Wien in unter 6 Stunden, von München in ca. 9 Stunden mit dem Auto erreichbar.

Warum Serbien für Vermögensschutz?

Serbien bietet ein Holding-Privileg: Dividenden, die eine serbische Holding von ausländischen Tochtergesellschaften erhält, sind zu 95 % von der Körperschaftsteuer befreit, effektiv eine Steuer von 0,75 % auf Dividendeneinkünfte. Kapitalgewinne aus dem Verkauf von Beteiligungen sind unter bestimmten Bedingungen steuerfrei. Serbien hat Doppelbesteuerungsabkommen mit über 60 Ländern, darunter Deutschland, Österreich, der Schweiz und Russland. Serbien ist nicht EU-Mitglied und nimmt nicht am Common Reporting Standard (CRS) teil. Das bedeutet: Banken in Serbien melden Kontodaten nicht automatisch an Steuerbehörden in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Für Mandanten, die ein Konto außerhalb des europäischen Informationsaustauschs führen möchten, ist Serbien eine der nächstgelegenen und praktischsten Optionen.

Steuerliche Rahmenbedingungen

Körperschaftsteuer: 15 %. Dividendensteuer: 15 % (reduzierbar durch DBA auf 5, 10 %). Holding-Privileg: 95 % Steuerbefreiung auf Dividenden aus ausländischen Tochtergesellschaften. Einkommensteuer: 10, 15 % (je nach Einkommensart). Keine Vermögensteuer auf Finanzanlagen. Erbschaftsteuer: 0 % für direkte Nachkommen, 1,5 % für andere Erben.

Praktische Einsatzgebiete

Serbische Strukturen eignen sich besonders für: die Zwischenholding für Beteiligungen in Osteuropa und dem Balkan, die Verwaltung von Lizenzeinnahmen (Quellensteuer reduzierbar durch DBA), die Haltestruktur für Immobilien in der Region sowie als Basis für Unternehmer, die einen EU-nahen, aber nicht EU-gebundenen Standort suchen. Belgrad ist von Wien in unter 6 Stunden, von München in ca. 9 Stunden und von Zürich in ca. 10 Stunden mit dem Auto erreichbar, persönliche Bankgeschäfte und Behördengänge sind ohne Flugreise möglich. Dies macht Serbien besonders attraktiv für Mandanten, die regelmäßigen persönlichen Kontakt zu ihrer Bank bevorzugen.

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